Stadtbibliothek Bruchköbel 

Stadtbibliothek

Julius Eppel gewinnt Vorlesewettbewerb

Die drei Erstplatzierten Lea Gauer, Maya Gentile und Julius Eppel
Die drei Erstplatzierten Lea Gauer, Maya Gentile und Julius Eppel

Es ist schon zur guten Gewohnheit geworden: Wie in jedem Jahr  wurde auch 2014 der Vorlese­wettbewerb des Deutschen Buchhandels in der Stadtbibliothek Bruchköbel ausgetragen. Teilnehmer waren vierzehn Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 der Heinrich-Böll-Schule, die sich in einem internen Klassenentscheid durchgesetzt hatten.

Begrüßt wurden die Teilnehmer von Rektor Ernst Münz. Mit aufmunternden Worten nahm er den Schülern ein wenig von ihrer Nervosität. Danach stellten die Kinder jeweils den von ihnen selbst gewählten Buchtitel vor und lasen daraus eine 5-minütige Passage. Sowohl die Jury als auch eine als Zuhörerschaft eingeladene 5. Klasse der Heinrich-Böll-Schule lauschten aufmerksam den unterschiedlichsten Textauszügen, die in phantastische Welten entführten, zum Nachdenken oder zum Schmunzeln anregten. Darunter waren Titel wie „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green ebenso vertreten wie „Die wilden Hühner“ von Cornelia Funke.

 

Alle Teilnehmer und Jury-Mitglieder des Vorlesewettbewerbs
Alle Teilnehmer und Jury-Mitglieder des Vorlesewettbewerbs

In einem zweiten Durchgang galt es einen unbekannten Textausschnitt aus dem Kinderroman „Twig – im Auge des Sturms“ von Paul Stewart vorzulesen. Auch hier wurden von der Jury Versprecher nicht überbewertet. Vielmehr ging es wie schon im ersten Durchgang  um deutliche Aussprache, das richtige Lesetempo und sinngemäße Betonung.

Für die Jury war die Beurteilung der einzelnen Darbietungen kein Leichtes. Doch schließlich standen die Sieger des Lesewettbewerbes fest: Den ersten Platz gewann Julius Eppel, der mit seiner lebendigen Vortragweise aus Jeff Kinneys „Gregs Tagebuch – Jetzt reicht’s“ überzeugte. Platz zwei ging an Maya Gentile,  gefolgt von Lea Gauer, die den dritten Platz belegte. Die drei Erstplatzierten erhielten jeweils einen von der Rathaus-Buchhandlung gespendeten Buch­gutschein. Julius Eppel wird zudem als Gewinner des ersten Preises am Regionalentscheid im kommenden Jahr teilnehmen. Für alle Teilnehmer gab es eine Urkunde. 

Am Ende des abwechslungsreichen Vormittags, bei dem sich die Anwesenden noch mit von der Stadtverwaltung gestifteten Brezen und Getränken stärken konnte, stand schließlich fest: Auch in unserer hochtechnisierten Welt lassen sich Kinder noch für das Lesen von klassischer und aktueller Literatur begeistern. Die gelungene Symbiose zwischen Schule und Stadtbibliothek, die für ihr Leseförderkonzept in diesem Jahr mit dem Hessischen Leseförderpreis ausgezeichnet wurde, ist der beste Beweis dafür.